Projektanleitung

Aus deinen Fotos ein Malbuch machen

Ein Foto-Malbuch ist ein Stapel Linienzeichnungen mit einem Umschlag und etwas, das alles zusammenhält. Es eignet sich als Geburtstagsgeschenk, Ferienerinnerung oder Aktivitätenset für die Klasse. Die Arbeit steckt nicht im Zeichnen — das läuft automatisch — sondern darin, Fotos zu wählen, die zusammenpassen, und die Seiten so anzulegen, dass Druck und Bindung reibungslos klappen.

Fang mit der ersten Seite an

Plane das Buch, bevor du Seiten machst

Drei Entscheidungen am Anfang ersparen dir späteres Nachdrucken.

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    Ein Thema. „Das Jahr unseres Hundes“, „die Sommerreise“, „die ganze Klasse“ — das Thema entscheidet, welche Fotos dazugehören, und sagt dir, wann das Buch fertig ist.

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    Eine Seitenzahl. Acht bis sechzehn Seiten reichen für ein kleines Kind und wirken schon wie ein echtes Buch. Nimm ein Vielfaches von vier, wenn du Blätter in der Mitte falten willst.

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    Ein Stil für das ganze Buch. Dicke Anfängerkonturen mit feinen Detailseiten zu mischen lässt die leichten unfertig und die detaillierten unmöglich wirken.

Fotos wählen, die als Serie funktionieren

Eine gute Seite und ein gutes Buch sind zwei verschiedene Aufgaben. Erst die Einheitlichkeit über alle Seiten macht daraus ein Ganzes.

  • Halte das Motiv auf jeder Seite etwa gleich groß. Eine Nahaufnahme neben einer fernen Gestalt lässt das Buch wie losen Blätterstapel wirken.
  • Variiere das Motiv, nicht die Behandlung. Zwölf Seiten mit derselben Pose sind langweilig; zwölf Fotos in völlig verschiedenem Licht passen als Linienzeichnung nicht zusammen.
  • Setze die stärkste Seite nach vorn und die Lieblingsseite des Kindes nach hinten. Die erste entscheidet, ob das Buch wieder aufgeschlagen wird; die letzte, wie es in Erinnerung bleibt.

Für Druck und Bindung anlegen

Malbücher haben eine Layoutregel, die normale Dokumente nicht haben: Was auf der Rückseite steht, ruiniert der durchschlagende Filzstift.

Zu Hause binden

Zwei Klammern am linken Rand sind der schnellste Abschluss und halten das Herumtragen aus. Blätter in der Mitte falten und im Knick heften gibt ein richtiges Heft, aber dann trägt jedes Blatt zwei Seiten — plane in Vielfachen von vier. Eine Kamm- oder Ringbindung kostet mehr und ist die einzige, bei der eine Seite ganz flach liegt; das lohnt sich, wenn ein Kind mit Wachsmalstiften stark aufdrückt. Auch eine einfache Mappe mit gelochten Blättern funktioniert und lässt dich später Seiten ergänzen.

Die Seiten nutzen, die du erstellst

Seiten, die aus deinem eigenen Foto entstehen, werden dir zugewiesen — ein Buch für die Familie, als Geschenk oder für deine Klasse ist genau der gedachte Zweck. Wir versprechen nicht, dass die erzeugte Zeichnung einzigartig oder für kommerzielle Nutzung geeignet ist; wenn du etwas verkaufen willst, lies die Nutzungsbedingungen und entscheide selbst. Die fertigen Seiten der Bibliothek sind ein anderer Fall: kostenlos für privaten und schulischen Gebrauch, aber Weiterverkauf ist nicht erlaubt — nimm für alles, was du breit verteilst, deine eigenen erzeugten Seiten. Nutzungsbedingungen

Häufige Fragen

Wie viele Seiten sollte ein Foto-Malbuch haben?

Acht bis sechzehn für ein kleines Kind. Weniger wirkt wie ein Arbeitsblatt; deutlich mehr, und die letzten Seiten werden nie ausgemalt. Bei gefalteten Blättern ein Vielfaches von vier.

Kann ich eigene Fotos mit fertigen Seiten mischen?

Ja, für ein Buch, das zu Hause bleibt oder in deiner Klasse benutzt wird. Die Bibliothek ist für privaten und schulischen Gebrauch kostenlos, darf aber nicht weiterverkauft oder als eigenes Werk verbreitet werden.

Auf welchem Papier drucke ich ein Malbuch?

Normales Papier mit 90–120 g/m² verträgt Wachsmalstift und Bleistift gut. Schwerer nur, wenn Filzstifte das Hauptwerkzeug sind — und in jedem Fall einseitig drucken.

Kosten die Seiten etwas?

Du kannst täglich drei kostenlose Seiten ohne Konto erstellen — ein kurzes Buch entsteht so über mehrere Sitzungen. Downloads haben kein Wasserzeichen.